Montag, 8. Juni 2015

Istanbul

Liebe Schnitzelfreunde,
ich zeige euch heute ein paar Bilder aus Istanbul. Da war ich vor ein paar Wochen - der ein oder andere mag sich erinnern. Zwar nur für fünf Tage, aber für eine Großstadt reicht das dicke. Für mich sind solche Urlaube was ganz Besonderes: ganz alleine, nur die Kamera und ich. In dieser Konstellation erlebt man meist mehr als in, öhm, anderen Konstellationen. Der Urlaub sprang mich spontan von hinten an, als ich den Arbeitgeber wechselte und unerwartet vor der Wahl stand, mir die restlichen Urlaubstage (wo auch immer sie herkamen) auszahlen zu lassen oder sie eben gutgelaunt abzufeiern. Und da Geld bekanntlich mal kommt und mal geht, ich aber lieber die Welt sehen möchte, war das 'ne klare Kiste. Weg! Aber sowas von weg.


Heute gibt es einfach ein paar meiner liebsten Bilder. Ohne viel Geschnurre und Rhabarber drumherum. "Draußen" warten nämlich zurzeit eine dramatische Mieterhöhung, ein Wasserschaden, emsige Wohnungssuche und andere lustige Dinge darauf, von mir bewundert und bespaßt zu werden. Aber wisst ihr was, das geht auch wieder vorbei. Lehnt euch zurück, denkt an Urlaub und lutscht gemütlich an einer gefrorenen Banane. Ich mach mit. Komm, und jetzt Fotos gucken.


Ihr seht das nicht, aber ich hab mir da dermaßen den Bauch vollgeschlagen. Und ständig Essen geknipst. Als gäb's kein Morgen mehr. Alles musste probiert und dann konserviert werden. In fünf Tagen passt nicht soooo viel Essen in einen rein, dennoch würde ich behaupten, einen beachtlichen Schnitt erreicht zu haben. Salzig, süß, noch viel süßer und ein bisschen sauer. Da ich fremde Städte aber eh immer zu Fuß erkunde, war das schnuppe. Und lecker. So lecker!


Was gelernt?
Fotos für den inneren Seelenfrieden!
Es funktioniert. 

Kommentare:

  1. Oh, das klingt nach einer wunderbaren Reise... ich würde sofort meinen Koffer packen und losfahren!! Und bei Davod Foster Wallace muss ich gleich wieder an seinen Monsterschinken denken, der seit vier Jahren halbgelesen auf meinem Nachttisch liegt ;)!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sag Bescheid, ich komm dann nämlich wieder mit! Essen und Reisen geht immer. Und an den "Infinite Jest" hab ich mich erst gar nicht rangetraut. Ich bewundere Leute, die Bücher mit tausend Seiten von vorne bis hinten durchlesen...öff. Würd ich hinten schon nicht mehr wissen, was vorne los war. :)

      Löschen